


Keine glänzenden Setups, kein Sicherheitsabstand, keine künstliche Welt. Wir haben genau dort gedreht, wo dieser Sound seine Wurzeln hat: in U-Bahn-Schächten, Bahnhofsarealen und Ecken, die auf keinem Touri-Guide stehen. Es ging darum, die Textur der Stadt einzufangen – diesen rauen, grauen Schleier, den man nicht mit Lichttechnik nachbauen kann.


Mit AZAD durch diese Straßen zu ziehen, hat die Produktion auf ein Level gehoben, das man mit keinem Budget der Welt kaufen kann. Es war mehr als nur ein Dreh – es war die Chance, Frankfurt durch seine Augen zu sehen. Wir sind durch genau die Ecken gelaufen, die ich früher nur aus seinen Texten kannte, und haben die Orte gefilmt, die seine Geschichte und den Sound einer ganzen Generation geprägt haben. Zu spüren, wie er sein Viertel liest, wie er das Gewicht und gleichzeitig den Stolz dieser Stadt trägt, hat dem Projekt eine Tiefe gegeben, die auf keiner Shotlist der Welt steht. Das sind diese seltenen Momente, in denen die Grenze zwischen Arbeit und echtem Leben verschwimmt. Diese Erfahrung bleibt, lange nachdem die Kameras verstaut sind – und sie hat dem Video eine Seele gegeben, die weit über die Bilder selbst hinausreicht.
Weitere Projekte
(2016-26)






